Mittwoch, 9. März 2011

Gestern und Heute

Gestern habe ich es gewagt. Ich bin ein wenig aus meiner anonymen Deckung gekommen und habe ein paar ausgewählten Mädels meine Blogadresse gemailt. So langsam muss ich ja Öffentlichkeit suchen, sonst wird es nichts mit meinen hochfliegenden Plänen und der Präsenz in verschiedenen Talkshows.... ;-)

Nachdem mein Teil - Manuskript nun auch an eine Frau gewandert ist, die ich nur zweimal persönlich getroffen habe und zu der ich sonst keinen Kontakt habe, bin ich gespannt, wie die Resonanz sein wird - und ob ich damit umgehen kann, wenn die Kritik vernichtend ist. Gestern hätte ich so eine Kritik nicht ertragen können, vermutlich hätte ich den ganzen dicken Papierblock in den Papiermüll (der heute geleert wird!!) geworfen.
Heute, bei Tageslicht und Sonnenschein sieht es anders aus. Vielleicht beflügeln mich auch Zahnschmerzen, die leider gestern nachmittag wieder einsetzten. Immerhin, zwei Seiten konnte ich noch schreiben, die, gerade gelesen, ausbaufähig sind.

Wenn ich so vor dem Rechner sitze und nicht in Schreib-Fluss komme, dann lese ich gern in anderen Texten. Manchmal hilft eine Satzformulierung weiter, um den Anfang oder den Fortgang einer Szene zu schreiben. Für mich war es gestern die Seite von Andreas Eschbach (http://www.andreaseschbach.de/index.html), die mir weiterhalf.
Frustrierend bleibt es, wenn ich von bekannten Schriftstellern Texte lese. Die scheinbare Mühelosigkeit, mit der wohl-formulierte Sätze dort auf Papier gesetzt wurden und mit wenigen Worten genau die Stimmung beschreiben, die der Protagonist erlebt.
Und meine Wortfetzen wollen sich einfach nicht zu Sätzen bilden lassen, die eine ähnliche Ausdrucksstärke haben. (Ich weiß, das es auch bei den bekannten Autoren harte Arbeit ist. Aber manchmal darf man jammern.)

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

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