Montag, 21. März 2011

Zahnschmerzen

Mein Leben ist derzeit dominiert von Zahnschmerzen.

Ich werde heute nachmittag voraussichtlich die 4. Wurzelkanalbehandlung innerhalb eines Jahres beginnen, und wenn es etwas gibt, auf das ich keine Lust mehr habe, dann ist es dieses Prozedere.

Die Übelkeit, die sich in meinen Eingeweiden breitmacht, wenn ich nur an die Gerätschaften denke, die die nette Helferin auf dem Tablett vor mir aufbauen wird, kann auch von dem Fencheltee, den ich gerade trinke, nicht besänftigt werden.

Jetzt ist Zahnschmerzen der eine Teil meiner aktuellen Empfindungen, der andere ist Wut und Frust über andere Dinge in meinem Leben und dennoch scheint beides nicht meinen kreativen Schreibfluss zu hemmen.
Am Wochenende konnte ich eine Szene, über die ich mir schon lange Gedanken gemacht habe, endlich zufriedenstellend bearbeiten.

Manchmal sind es nur ein paar Sätze, die, aus den zerrissenen Texten einer zwischendurch geschriebenen Handvoll Blätter, eine vollständige Szene machen.
Das Schwierige ist, wie formuliere ich Sätze, die wie gesprochen klingen sollen und dennoch Subtext enthalten müssen, damit die daraus resultierenden Handlungen wahrhaftig sind?

Es ist wie im Leben. Es ist der Subtext, den man dekodieren muss, um an die wahren Informationen zu kommen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. Die Sonne scheint. Wenigstens etwas

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