Sonntag, 17. Juli 2011

Kaffeeduft

sollte eigentlich durchs Haus ziehen. Aber die Technik streikt.

Die Kaffeemaschine, die portionsweise die Kaffeebohnen malt und sich morgens selbsttätig einschaltet, verweigert ihren Dienst. Sie schaltet sich zwar ein, aber sie malt nicht und deshalb haben wir keinen Kaffee, wenn wir morgens die Augen öffnen. Verschlafen und nach Kaffee gierend. Und dann? Nichts. Kein frisch gemahlener Kaffee.

Fürchterlich

Denn auch, wenn die Augen schon auf sind, ist es ein himmelweiter Unterschied, ob man nur eine Tasse eingießt, oder ob man komplexe Handlungsstränge, wie Filter einlegen, Kaffeepulver und Wasser in der richtigen Menge einfüllen und dann noch den Einschaltknopf drücken, durchführen soll.

Jetzt frage ich mich, was treibt eine Maschine an, urplötzlich ihren Geist aufzugeben?

Wenn ich mir das Kinderzimmer ansehe, in dem eine Bombe eingeschlagen haben muss, dann sollte ich mir das Prinzip der Kaffeemaschine mal genauer anschauen.

Arbeitsverweigerung. Sollte ich auch mal machen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

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