Mittwoch, 27. Juli 2011

Wespen

sind derzeit die nervigsten Mitbewohner, die man haben kann.

Gestern hat mein Kind ein Eis gegessen und es war unmöglich, ohne diese Aasgeier den Eisbecher zu verzehren. Nein, sogar noch schlimmer: sie krabbelten dem Kind am Mund herum, obwohl da nichts zu sehen war.
Sie müssen sehr gute Riechorgane besitzen, denn sicher waren da noch Reste der köstlichen Himbeersoße, die das leckere Spaghettieis überzogen hatte.

Man kann es ihnen ja nicht verdenken, obwohl ich wirklich keine Freundin von ihnen bin. Folgerichtig hat mich mein Sohn gefragt, wofür diese Tiere sinnvoll sind.

Ich konnte es ihm nicht beantworten. Bienen, das weiß jedes Kind, sind wichtig für die Bestäubung der Pflanzen. Hummeln bestäuben auch, sind bei niedrigeren Temperaturen als Bienen unterwegs und haben möglicherweise daher ihre Daseinsberechtigung. Und weil sie so schön dick und puschelig sind.
Hornissen, die tief brummenden Helis unter diesen stechenden Flügeltieren (Insektenkundige Mitleser bekommen jetzt bestimmt die Krise, ob meiner unfachmännischen Bezeichnungen), die viel Lärm machen, einen aber meistens in Ruhe essen lassen, fressen Wespen. Allein deshalb schon gehören sie auf diese Welt und ich wünsche ihnen allzeit guten Appetit.

Aber auch das hilft mir bei der Überlegung, warum es diese Fress-Lästlinge, die Wespen, überhaupt geben muss, nicht weiter.

Wahrscheinlich ist es genauso ein überflüssiger Lästling für die Erde, wie der Mensch. Es gibt sie, aber niemand braucht sie. Mal sehen, ob das meinem Sohn als Antwort ausreicht.

Ansonsten genieße ich ab sofort draußen nur noch Sonne pur - falls sie sich blicken lässt, und zum Essen gehe ich ins Haus - da sind nur meine (manchmal auch lästigen) Mitbewohner. Und wenn die mir das Essen klauen - na dann. Sollen sie es haben!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

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