Mittwoch, 3. August 2011

Schätze

hat man als Kind immer.

Gerne in der Hosentasche, was waschende Elternteile mitunter zur Weißglut treiben kann - wenn man in der Alltagshektik vergessen hat, die Hosentaschen genau zu kontrollieren und beim aufhängen der Wäsche feststellen muss, dass man einen toten Frosch mitgewaschen hat. Vielleicht war der Frosch auch noch lebendig - aber das müsste dann durch eine Obduktion festgestellt werden, und nicht jeder hat einen Medizinstudenten im Haus, der sich über zusätzliche Präperationsmöglichkeiten freut.

Ich bin der festen Überzeugung, dass "stone-washed" von einer Mutter erfunden wurde, die regelmäßig vergessen hatte, die Hosentaschen ihrer Kinder auf Steine und andere Schätze zu untersuchen. Pfiffig hat sie dann daraus ein Geschäft gemacht.

Mein Sohn hat jetzt auch einen Schatz. Der wandert morgens in die Hosentasche und abends auf den Küchentisch. Genau vor den Teller, damit er auch genau inspiziert werden kann. Und wenn er ins Bett geht, wandert er mit auf den Nachtisch.
Das ist er:



Eigentlich sollte es für die Schultüte sein. Aber aus gutem Grund haben wir uns dagegen entschieden. Schließlich soll unser Kind nicht lernen, dass ein Messer zum Schulanfang dazugehört.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

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