Montag, 28. November 2011

Ich hätte heute viel zu tun,

aber ich habe mir vorgestern mein erstes E-book gekauft und jetzt -tja. Keine Zeit für irgendwas, weil ich lese. Auf dem Handy. Das Buch ist trotz des kleinen Bildschirms gut zu lesen.

Ich hatte mir von dem E-Book eine Leseprobe geladen - und dann hing ich dran. Eigentlich wollte ich nur meine Kindle-App ausprobieren. Aber wenn ich eine Leseprobe schon so weit gelesen habe und das Buch nicht absoluter Schrott ist, will ich auch wissen, wie es weitergeht.

Nicht nur aus Neugier auf die Geschichte habe ich das Buch gekauft. Auch die formale Aufmachung war für mich interessant.
Immerhin arbeite ich ebenfalls an einer E-Book Veröffentlichung. Und ich kann Ihnen sagen, das Verlagswesen ist harter Stoff. Wenn man sich in diese Materie einarbeitet, kann man verstehen, warum Buchpreisbindung wichtig ist. Und warum Autoren letztendlich vom Erlös des Buches so wenig abbekommen.
Aber ich schweife ab.

Was es für ein E-Book ist?
Erzähle ich erst, wenn ich fertig bin. Noch bin ich nicht entschieden, ob ich es nett finden soll, oder ob doch wieder der Ärger über eine merkwürdige Protagonistin die Überhand gewinnt. Bislang sind beide Gefühle vorhanden. Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und immerhin halten sich die eher langweiligen Abschnitte noch zurück. Wie auch immer, ich lasse sie bei passender Gelegenheit wissen, wie das Buch heißt und wie ich es fand.

Was mich an der formalen Ausstattung des Buches irritiert hat, sind die fehlenden Seitenzahlen. Da wird von "Positionen" gesprochen. Noch weiß ich nicht, ob das Kindle-spezifisch ist, oder ob es an der besonderen Formatierung dieses Buches liegt. Aber Buch-Formatierungen sind, egal ob Print oder elektronisch, eine Schule für sich. Nicht umsonst gibt es Fachleute mit Ausbildung dafür, dass weiß ich jetzt sicher.

Wenn Sie sich für ein E-Book Reader interessieren, dann sollten Sie sich vor dem Kauf gut informieren. Es gibt sehr unterschiedliche Geräte und nicht zu jedem Reader gibt es auch eine umfangreiche Bibliothek. E-Books müssen in bestimmten Formaten vorliegen, um von den Lesegeräten erkannt zu werden. Schauen Sie sich im Internet um, bevor Sie sich in einem Buchladen zu einem spontanen Kauf hinreißen lassen.

Ach quatsch! Ich vergaß ja: E-Books gibts in den meisten Buchläden ja gar nicht. Wird sich nicht durchsetzen ... ( Nochmal zum nachlesen:http://siawolf.blogspot.com/2011/10/laut-gelacht.html )

Also dann. Setze ich mich mal wieder mit meinem Handy und einem frischen Kaffee an die Heizung und genieße es, dass ich der Zeit so weit voraus bin ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia