Mittwoch, 7. Dezember 2011

Motivation

Gestern war Dienstag. Ich war beim Sport und das Sportgerät (Stab) war diesmal leichter zu nutzen als die unsäglichen Swingsticks, die ich so hasse.

Aber während der Laufrunden, die wir zwischendrin eingeschoben haben, bin ich nicht in den "normalen" Bewegungs-Fluss gekommen. Ich habe mich gequält. Alles hat weh getan, ich war verspannt, müde, abgeschlafft. Das laufen geht mir sonst eigentlich leichter von den Füßen.
Um den Kopf leer zu kriegen, habe ich versucht mich auf die Realitäten zu konzentrieren: ich laufe entlang der blauen Linie. Dann laufe ich entlang der roten Linie. Dann laufe ich entlang der schwarzen Linie. Manchmal hilft mir das, um blockierende Gedanken loszuwerden und endlich in einen Rhythmus zu kommen, der dann das Laufen gleichmäßig macht, damit die Gedanken in Fluss kommen - was wiederum das Laufen begünstigt.
Gestern nicht. Ich habs nicht geschafft. Ich konnte mich innerlich nicht von meinem aktuellen Problem lösen:

Ich arbeite an der Umsetzung meines Buches in ein E-Book Format. Da arbeite ich nun schon länger dran und verzweifle langsam, weil nichts so klappt, wie ich mir das vorstelle. Die Formatierung ist soweit abgeschlossen (dabei habe ich tatsächlich noch einen kapitalen Rechtschreibefehler gefunden!!!), aber die Konvertierung macht mir Probleme.

Jetzt könnte ich das Ganze natürlich in andere Hände geben. Aber da komme ich an den Punkt, an dem mein Ehrgeiz geweckt wird: ich bin doch nicht blöd. Ich muss doch diese blöde Software in den Griff kriegen?! Gut, es ist auf Englisch, da kann man für manche Dinge schon mal etwas länger brauchen, aber es kann doch nicht sein, dass ich das nicht schaffe? Nein. Natürlich nicht.

Siehe da. Da ist sie wieder, meine Motivation. Ich kann es einfach nicht leiden, wenn mir Technik (Software zähle ich in dem Fall dazu) nicht zu Willen ist. Da kann ich wie ein Rottweiler werden und mich festbeißen. Rrrrrwuff!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia