Freitag, 6. Januar 2012

Das Leben

ist eins der schwersten. Das wird der Herr Bundespräsident zur Zeit sicher auch fühlen.

Bei mir gehts nicht um falsche Aussagen, reinreden in die Pressefreiheit und ähnliche "Peanuts".

Bei mir gehts nur um ein Cover, dass ich versehentlich auf dem Weg der digitalen Veröffentlichung verschoben habe.
Oder ist es doch so, wie bei Wulff und Bild? Ich habe es nicht verschoben, sondern es war von Anfang an falsch angelegt?
Ach nein. Bei Wulff und Bild war ja alles ganz anders. T´schuldigung Herr Präsident.

Wissen Sie, was mich an dieser ganzen Chose so irritiert? Eine Regel unter Konservativen ist: Unter Freunden verleiht man kein Geld.
Man verschenkt es. Oder man bezahlt für etwas. Aber man leiht es nicht.
Hr. Wulff ist ja ein Konservativer. So richtig konservativ.
So einer vom alten Schlag, der die alte Frau gegen eine passende neue, Dekorative austauscht. Die passt auch viel besser ins Schloß.
Komisch, irgendwie kriege ich den optischen Unterschied zwischen Frau Wulff 2 und Frau zu Guttenberg gedanklich gerade gar nicht so hin. Oder sind die geklont?
Und die konservative Haltung von Guttenberg und Wulff scheint ja so ähnlich zu sein, wie die blondierte Haarpracht ihrer Frauen. Der sprachliche Umgang mit eigenen Unzulänglichkeiten ist beispielsweise erschreckend gleich:
Nicht "Ich" habe etwas getan. Bei den Herren wird alles unter "man" abgetan. Man hat ... Man wird ... Man kann ...

Okay, dass kann ich auch:

Auf dem Wege der digitalen Veröffentlichung hat man mir mein Buchcover verschoben und jetzt sieht es nicht so aus, wie es geplant war.
... und jetzt schieb ich noch etwas Opferhaltung nach: ... und deshalb sind die Verkaufszahlen auch so mies.

Na also, geht doch!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia