Samstag, 28. Januar 2012

Tage,

die gut anfangen, enden manchmal im Desaster.

Dieser hoffentlich nicht.

Ich gebe zu, 11.20 Uhr ist nicht unbedingt ein früher Tageszeitpunkt. Aber ich komme gerade erst aus der Dusche, die ich ob meiner verspannten Nackenmuskulatur heute sehr ausgedehnt genossen habe.
Mein Mann arbeitet derweil schon fleissig im Garten. Bei einem kurzen Kontrollblick nach draußen erwische ich ihn plaudernd mit den Nachbarn und dann bekomme ich über verschiedene Gärten hinweg positive Rückmeldungen über mein Buch.

Innerhalb von zwei Tagen ausgelesen ... toll gefunden ... Werbetrommel bei Bekannten gerührt ... schon das Printformat für März angekündigt ...

Ich bin glücklich. Jetzt warte ich nur noch auf die erste, hoffentlich ebenso enthusiastische Rezension auf Amazon und muss feststellen, dass sich Marketingstrategen wahrscheinlich über mich beömmeln: "Zu blöd, sich Rezensionen zu kaufen - ohne Werbetrommel kein Geschäft"

Wahrscheinlich. So wird es sein. Aber irgendetwas moralinsaures in mir drin weigert sich noch immer beharrlich, mir eine Rezension zu kaufen. Obwohl meine Vorbehalte bei der Ansicht meiner Ranking-Zahl täglich mehr schwinden. Und mir fällt der Bundespräsisdent ein.

Nein. Meine Haltung bleibt: ich wünsche mir dringlich positive Rezensionen. Aber kaufen werde ich mir keine!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia