Freitag, 10. Februar 2012

Mitbewohner,

die neu sind, werden im Normalfall in den ersten Tagen des "Zuzugs" noch wie ein rohes Ei behandelt.

Wir haben auch einen neuen Mitbewohner. Ich habe sehr lange nachgedacht, ob ich ihn in meinem Haus haben möchte, oder nicht. Immerhin teilt man ja nicht mit jedem seinen Schmutz. Aber dieses neue Haushaltsmitglied fügt sich doch recht harmonisch ein. Und, obwohl er erst seit gestern Mittag in unserem Haus weilt, kann man nicht behaupten, dass ich ihn wie ein rohes Ei behandelt hätte. Er musste schon viermal ran und durfte sich an dem Schmutz des Hauses ergötzen. Mein Dampfbesen:


Ich war doch erstaunt, wie weit man mit wenig Wasser kommt und wie schnell das Ding dampfbereit ist. Außerdem wird die Fläche nach dem reinigen doch erstaunlich schnell trocken. Gestern habe ich dreimal die Küche und den Flur gereinigt, heute einmal den Flur und ein Bad. Verbraucht habe ich dafür insgesamt etwa 250 ml Wasser. Gekauft habe ich den Dampfbesen eigentlich nur, weil ich dieses rummgeplörre mit dem Putzeimer hasse. 

Ich hasse es wie die Pest. 
Schlimmer als bügeln.
Fürchterlicher als Schnee schippen bei - 20° C

Alles, wirklich alles, ist besser, als mit diesen elenden Feudeln der ersten, zweiten oder gar dritten Klasse rumzuwerkeln. Da helfen auch alle "Super-leicht-Putzsysteme" mit ihren "Micofasern-Möpsen" nichts, es ist und bleibt eine miese Arbeit.

Ich koche ja ganz gern. Manchmal mehr, manchmal weniger. Und meistens hinterlässt das kochen Spuren, auch auf dem Boden. Und das Kinder bei jeder Mahlzeit Spuren hinterlassen, ist Eltern auch nicht ganz unbekannt.
Meine Küche wird demnächst glänzen. Kurz den groben Dreck weggefegt oder weggesaugt, dann mit dem Dampfbesen durchgefeudelt und fertig. Kein langes Überlegen, reicht es diesmal mit dem kehren und dem kurzen überrubbeln mit einem feuchten Tuch? Nein. Durchgedampft und Schluss.

Ich halte Sie auf dem laufenden, was das Leben mit dem Dampfbesen angeht!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia