Dienstag, 14. Februar 2012

Was ich noch sagen wollte, Herr Glattauer:

Wenn ich bei Amazon mein Buch Rheingau-Roulette aufrufe, wird mir sofort angezeigt, dass sich Kunden, die sich mein Buch angeschaut haben, auch Ihr Buch "Ewig dein" angeschaut haben.

Geht Ihnen das auch so? Wenn Sie ihr Buch aufrufen, wird Ihnen meins angezeigt? Nein? Warum nicht?

Ich fühle mich benachteiligt.

Benachteiligt und hintergangen. Erst benutzen Sie die Namen meiner Protagonisten und dann nutzen Sie die gleiche Grundidee, das Konfliktfeld "Stalking". und dann wird auf Ihrer Seite mein Buch nicht angezeigt.
Gut, ich gebe zu, ihr Buch ist deutlich dünner als meins. Das liest sich schneller. Dafür ist es aber auch deutlich teurer.

Liebe Leserinnen, Rheingau-Roulette verspricht nichts, was nicht auch drin wäre. Liebe, Leidenschaft, Trauer, Wut, Hass, Irrsinn und eine gute Prise Suspense.
Herr Glattauer, mit Verlaub: dagegen scheint ja die Erwartungshaltung Ihrer Leserschaft unter dem real vorhandenen Inhalt etwas gelitten zu haben. Zumindest machen die Rezensionen (nicht nur bei Amazon) diesen Eindruck. Ich gebe zu, nach so Büchern wie "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen" ist die Messlatte hoch. Da muss man erst mal wieder hinkommen. Und Leser sind undankbare Wesen. Sie lesen nur das, was ihnen gefällt. Und sagen das auch noch ...
In dem Zusammenhang: Man kann den Rezensenten glauben, die mein Buch so positiv bewertet haben. Und das sind nur die Leser, die sich bislang auf Amazon öffentlich geäußert haben. Die, die sich täglich vor Begeisterung enthusiastisch zu Boden schmeißen, wenn ich des Wegs komme, haben sich noch nicht getraut, zu schreiben. :-)
Leider.
Nun ja. Vielleicht lese ich Herrn Glattauer doch noch. Aber erst, wenn meine Printversion endlich auf dem Weg ist.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia