Donnerstag, 29. März 2012

Ärmchen

Manchmal beschäftigt man sich mit Dingen, die einem nicht guttun. Manchmal sind das Dinge, die einen so belasten, dass man nicht aus dem Gedankenrondell "Was wäre wenn" herauskommt. Manchmal sind es eigene Probleme, manchmal die Probleme nahestehender Menschen, die einen nicht loslassen.

Da tut es gut, wenn sich morgens zwei verschlafene Ärmchen um einen schließen und man, noch genauso verschlafen, ins Ohr gebrabbelt bekommt: "Mama, ich hab dich so lieb..." - Kinder können nerven, einen bis zur Weißglut treiben, aber sie können auch wunderbar trösten. Und wenn sie dann noch hinterherschieben:
"ich würde dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken", dann trösten sie einen nicht nur, sondern schenken einem noch den Grund für das erste Lächeln des Tages.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia