Donnerstag, 15. März 2012

Datensicherung

Gestern hat der Laptop gehustet.

Dieses Husten hat in mir leichtes Unbehagen ausgelöst und den sofortigen Gedankengang: habe ich meine Daten gesichert? Welche Geschichten sind auf dem Laptop, die ich nicht auf der externen Platte, einer CD oder einem anderen Datenträger gespeichert habe?

Keine. Nein, ganz ehrlich. Ich habe Datensicherung gemacht. Nicht so ganz konsequent, das gebe ich zu, aber ich habe alles was wichtig ist, in zweifacher Ausführung. Mindestens.

Jetzt heißt das noch nichts. Oft sind es ja die "unwichtigen" Kleinigkeiten, die man irgendwann sucht. Ich hatte doch noch irgendwo diese unwichtige Datei... Da habe ich vielleicht nur ein, zwei Formulierungen drin stehen, die mir zwischen Tür und Angel eingefallen sind, nicht wirklich wichtig, aber jetzt, gerade jetzt, könnte ich sie gebrauchen.

Und da wären wir dann bei dem eigentlichen Aufräum-Problem: was ist wichtig und was nicht?  Das ist das, was mir beim aufräumen, sortieren und speichern die eigentliche Schwierigkeiten macht.

Ja, ich gebe es zu. Ich bin ein Datenmessie. Es ist ein heilloses Durcheinander in meinen Dateien und Ordnern. Und ich habe Dateien von anno tobac. Daten, die ich schon 1997 auf einen Rechner gepackt habe und seitdem bei jedem Rechnerwechsel mit umziehe. Obwohl ich diese Kündigung oder das Arbeitsblatt, oder die Bewerbung bestimmt nicht mehr brauche...
Ich finde mich schon zurecht, das ja. Aber es dauert, bis ich was gefunden habe. Trotz Suchfunktionen des Rechners. Irgendwie unterscheidet sich meine virtuelle Ablage und der Desktop nicht wesentlich von meinen real existierenden Systemen.

Also, sollte ich mit meinem aktuellen "Verbrauchs-Projekt" fertig sein, kommt das Tiefen-Reinigungs-Projekt für die Rechner dran.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

P.S. Es klappt gut, mit dem "verbrauchen". Ich habe schon viele Dosen und Döschen geleert und entsorgt. Eine Frage stellt sich mir dennoch: warum funktioniert das "Verbrauchs-Projekt" bei Kalorien so schlecht?