Donnerstag, 22. März 2012

Pretty Woman

Richard Gere hat sich von einem Film distanziert. "Pretty Woman" wäre ein dümmlicher Film gewesen. Ach. Denkt man gar nicht!

Und laut "Bild" distanziert er sich mittlerweile von diesen seinen Aussagen. Die Bildzeitung vermutet eine Angstreaktion, weil es so viele Fans des Films gibt. Ach Richard, das wäre doch nicht nötig gewesen. Wir wissen alle, dass es ein alberner unrealistischer Film ist - und lieben ihn trotzdem. Und das Filme unrealistisch oder dümmlich sind, trifft auf grob geschätzt 99,9% der Filme zu.
Wenn ich einen realistischen Film sehen möchte, dann schaue ich mir einen Dokumentarfilm an. Und fühle mich meistens danach so richtig Scheiße!

Gelesen habe ich das von Richard Gere auf Focus online. Normalerweise glaube ich ja nur selten Dinge, die mir von jemanden erzählt werden, der gehört hat,  dass der Nachbar mit dem anderen Nachbarn gesprochen hat, der mit einem telefoniert hat, der es ganz genau weiß ... (wissen könnte, müsste ..) Kennen Sie stille Post? Sollten Sie mal wieder spielen.

Ich kann mich dran erinnern, dass eine Kollegin das Prinzip im Unterrichtsfach Kommunikation verwendet hat:

Sie hat einem Schüler (allein) eine Geschichte vorgelesen. Als die Geschichte fertig war, durfte der nächste Schüler in den Raum. Schüler 1 hat Schüler 2 die soeben gehörte Geschichte nacherzählt. Und diese Nacherzählung wurde aufgenommen. Dann kam Schüler 3 rein und Schüler 2 hat die Geschichte erzählt. So setzte sich das fort, bis alle (etwa 25) Schüler die Geschichte gehört und wiedererzählt hatten.
Dann wurde das Original vorgespielt und das, was zum Schluss rauskam. Natürlich auch noch das, was dazwischen lag. Aber den größten Effekt erzielt man natürlich, wenn man diese Zwischenschritte erstmal auslässt.

Wir haben Tränen gelacht. Wird Richard Gere wohl auch so gehen!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia