Mittwoch, 28. März 2012

Von Tiegeln, Töpfchen und Tübchen

möchte ich heute erzählen.

Diese Woche muss ich tatsächlich Shampoo einkaufen. Erst das zweite Mal in diesem Jahr - obwohl ich mir im Regelfall täglich die Haare wasche. Bisher habe ich es geschafft, mit den vorhandenen Beständen und diversen Proben, Pröbchen und Resten zurecht zu kommen.

Soll ich Ihnen was sagen? Es macht Spass. Ich freue mich bei jedem geleerten Döschen, Tiegelchen, Tübchen oder Tütchen, dass ich entsorgen kann.
Ich bin bestimmt keine Geiznudel und Tuben schneide ich schon immer auf - um an die Reste der Creme zu kommen. Ich bin auch keine "Probensammlerin". Wenn mir was in die Hände fällt - gut. Aber ich gehe nicht auf die Jagd. Und dennoch hat sich soviel angesammelt, dass ich davon drei Monate völlig problemlos meine Haarwäschen erledigen konnte. Von meinen Duschgel-Proben will ich noch gar nicht reden. Ich werde mir vermutlich erst Ende des Jahres wieder etwas kaufen müssen.

Überrascht war ich von der tiefen Befriedigung, die dieses "Verbrauchen" in mir ausgelöst hat. Und ich war überrascht, von der Vielfalt der Produkte, die in meinen Schränken vor sich hindämmert, z.T. schon seit Jahren. Tja. Vorbei mit diesem Winterschlaf.

Übrigens machen nicht nur meine Kosmetikbestände und meine Lebensmittellagerung meine Frühjahrs-Verbrauchs-Kur mit. Auch meine Medikamente habe ich auf den neuesten Stand gebracht. Abgelaufene Rheumamittel aus dem Jahr 1997 braucht kein Mensch mehr, oder?

Bis dahin, liebe Grüße, Sia