Samstag, 21. April 2012

Kennen Sie Frau Schröder

und können Sie berichten, was sich Positives für Sie und ihr Leben durch die politische Tätigkeit von Frau Schröder getan hat? Nein? Dann gehts Ihnen, wie so vielen Frauen, Kindern und Senioren.

Frau Kristina Schröder ist unsere Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Und eine Fehlbesetzung. Sie nervt. Mit ihrer Unart, anderen Dogmatismus zu unterstellen und mit ihrer Unfähigkeit, tatsächlich Dinge zu bewegen, die Frauen nachhaltig helfen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Sie erzählt viel darüber ... Taten sind da wohl nicht mehr zu erwarten.

Aber sie hat ein Buch geschrieben. Das habe ich mit ihr gemeinsam. Allerdings habe ich keine Co-Autorin. Und ich habe kein politisches Buch geschrieben, sondern eines, dass der Unterhaltung dienen soll.

Jetzt scheint es so zu sein, dass auch Frau Schröders Buch recht "unterhaltsam" sein soll. Jedenfalls für Feministinnen.
Es werden sicherlich demnächst Herr Jauch, Frau Will, Frau Illner, Herr Plasberg und wie sie alle heißen, einen Polit-Talk veranstalten. Die Themenstellung werden variieren:
  • "Brauchen wir den Feminismus noch?" (Herr Plasberg, "hart aber fair". Gäste werden sein: Frau Poth, Frau Simonis, Frau Schwarzer, Herr Geißler und Frau Käßmann)
  • "Tod des Feminismus - das langsame sterben einer Frauenbewegung" (Herr Jauch, Gäste werden sein: Frau Poth, Frau Simonis, Frau Schwarzer, Herr Geißler und Frau Käßmann)
  • "Welche Rollenmodelle können unseren Kindern Orientierung für die Zukunft bieten?" (Frau Will, Gäste werden sein: Frau Poth, Frau Simonis, Frau Schwarzer, Herr Geißler und Frau Käßmann)
  • "Und Mutti bleibt zuhause - der Kampf der Amazonen" (Frau Illner, Gäste werden sein: Frau Poth, Frau Simonis, Frau Schwarzer, Herr Geißler und Frau Käßmann)

Ganz ehrlich? Diese Diskussionsrunden werden genauso überflüssig sein, wie das Buch von Frau Schröder. Ob in China ein Sack Reis umfällt, in Andalusien ein Spatz auf ne Tomate scheißt - sobald Frauen ein Kind an der Backe haben, werden sie im Berufsleben aus der Karriereschleife rausgekickt und im Privatleben für ihre Lebensform attakiert. Das ändert sich auch nicht durch ein blödes Buch. Es ändert sich, wenn man Gesetze schafft, die eine Benachteiligung sanktionieren.
Aber das wäre wohl zuviel verlangt, von einer Ministerin Schröder.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia