Donnerstag, 24. Mai 2012

RiP

Nach ungefähr zwanzig Jahren hat unsere Knoblauchschraube den Geist aufgegeben.

Sie ist mir einfach auseinandergeplatzt. Der häufige Einsatz hat seinen Tribut gefordert ... Der Zeitpunkt, zu dem sie kaputt gegangen ist, war unpassend. Natürlich. So etwas ist in 90% der Fälle unpassend. Ich war gerade dabei, Knoblauch für eine "weiße Soße" zu pressen. Da musste ich dann schnell auf die andere Methode zurückgreifen: Knoblauch klein schneiden, mit Salz bestreuen und mit einem Messerrücken zerdrücken. Die Salzkristalle sorgen für einen "Schmirgeleffekt" und wenn man die Masse eine Zeitlang mit dem Messerrücken wie beim "spachteln" hin und her gestrichen hat, dann hat man eine feine Knoblauchpaste.
Aber es ist Zeitintensiv. Da ist so eine Knoblauchschraube einfach schneller. Die gängigen Knoblauchpressen sind für mich ungeeignet. Bisher habe ich noch keine gefunden, mit der ich gut zurechtgekommen wäre. Aber da in unserem Haushalt recht häufig Knoblauch zum Essen gehört, wollte ich wieder ein Gerät haben, dass für den schnellen Einsatz geeignet ist. Und ich habe es gefunden:


Das ist sie, meine "Neue"! Sie liegt gut in der Hand und ist leicht zu reinigen. Sie hat eine gröbere und eine feinere Scheibe, durch die der Knofi gepresst wird. Außerdem hat sie noch eine kleine Auffangschale für den "geschraubten" Knoblauch unten und einen Vorratsbehälter mit gewölbten Deckel. Willkommen du Schöne!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia