Donnerstag, 7. Juni 2012

Das Wochenende

kommt in großen Schritten. 
Bei mir wird es ein teures Wochenende. Etwa 900€ werde ich für eine Autoreparatur ausgeben müssen.

Der Auspuff hat einen Fluchtversuch gestartet und die Bremsen haben auch keine Lust mehr. Und dem nervigen Piepen der Service-Erinnerung wird auch der Hahn abgedreht. Trotzdem. Musste das jetzt sein? Im September kommt dann die nächste Kröte; die AU steht dann an.

Es ist immer dasselbe mit den Kisten. Neben den abartigen Spritkosten sind die Reparaturen furchtbar teuer und je moderner die Autos werden, umso weniger kann man selber reparieren. Wobei ich zugeben muss, dass ich noch nie in meinem Leben irgendetwas an meinem Auto repariert hätte. Aber wenn mein Licht plötzlich versagt, dann nutzen mir meine Ersatzbirnen gar nichts. Da muss erst die Hälfte unter der Haube ausgebaut werden, um die Lampe zu tauschen.

Übrigens: Wenn Sie mit dem Auto ins Ausland fahren, dann sollten Sie vorher gucken, was in dem jeweiligen Land für Verkehrs-Pflichten bestehen. In Spanien, Norwegen, Kroatien und Bosnien-Herzegowina müssen Sie z.B. ein Ersatzlampen-Set mitführen. Ob Sie den Lampenwechsel überhaupt vornehmen (rein technisch betrachtet) können, spielt keine Rolle. 
In Luxembourg müssen Sie beachten, dass Navigationsgeräte nur am linken und unteren Bereich der Windschutzscheibe angebracht werden dürfen, wenn das Sichtfeld des Fahrers nicht einschränkt wird.
In Österreich müssen Sie für jeden Auto-Insassen eine Warnweste haben, und die muss vom Fahrersitz leicht erreichbar sein.

Europa. Überall wat anderes.

Aber was sage ich. In Deutschland kriegt man ja schon Probleme, wenn man sein Kind von einem Landkreis in einen anderen zur Schule schicken will.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia