Freitag, 3. August 2012

In kleinen Schritten

nähere ich mich wieder dem Alltag, der uns nach Urlaub und anderen "Schlunzzeiten" am Montag, mit Beginn der Schule, ereilt.

Es ist kurz nach acht, Kind ist wach, obwohl die Lichter in seinem Zimmer erst nach zehn ausgingen. Ich sitze wach, gewaschen und angezogen vor dem Rechner und schreibe. Gut, "wach" ist eine relative Aussage.
Sagen wir so: ich bin so wach, wie ich nach einer Tasse Kaffee maximal sein kann.
Mein Kind ist (ohne Kaffee) so wach, wie nach der Einnahme von einem Tablettröhrchen voller Extacy.

Warum ist das so? Wo holen Kinder diese Energie schon am "frühen" Morgen her? Vor allem mein Kind, wo es doch so schlecht ißt.
Und warum ist diese Energie im gleichen Moment verpufft, wenn es darum geht, in die Schule zu gehen?

Das sind alltags-philosophischen Fragen, die mich heute begleiten. Neben den anderen alltäglichen Dingen, wie einkaufen, aufräumen und diesem Scheiß.

Scheiß. Hm. Aber auch Scheiß hat einen Wert. Fragen Sie mal einen Mistkäfer!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia