Dienstag, 25. September 2012

Depressionen

Alle Welt ist depressiv verstimmt. Mich eingeschlossen. Was für eine Aussicht für den Herbst. Dabei scheint gerade die Sonne aus Herzenslust.

Nein, ich bin nicht wirklich depressiv. Nur mental etwas angeschlagen. Meine Arbeitsstrategie für das 2.Buch bedarf der Korrektur und ich weiß nicht, wie ich am Besten vorgehe.
Außerdem sind ein Paar Schuhe verschwunden, und die Suche danach nervt mich. Wie einige andere Dinge auch, die auf meiner To-Do-Liste stehen. Meine Haut spielt verrückt, mein Gewicht stagniert (auf hohem Niveau!) und nix geht vorwärts. Kaffee hilft nicht, Tee (ohne Rum!) auch nicht, Schokolade ist verboten und die Sonne heizt leider nicht soweit, dass man den Herbst übersehen (überfühlen) könnte. Alkohol ist morgens auch noch nicht das Mittel der Wahl, schließlich will ich hier nicht die Jenny machen.
Die Buchverkäufe stagnieren und alles was ich tue ist: Jammern.
Sie merken schon, ich habe gerade eine "Jeimelphase", auch "Nörgeltunnel" genannt. Und im Grunde weiß ich es: Natürlich geht nix vorwärts, wenn man nur im eigenen Mist rumnölt. Wenn mein Sohn so drauf ist wie ich gerade, dann nenne ich ihn immer "Nörgel-Norbert".

Siehste, Bettina. Das ist Jammern, das erlaubt ist. Über sich selbst nölen.
Und auch wenn ich diesen persönlichen Unleidlichkeits-Mist, den eigentlich keinen interessiert, an die Öffentlichkeit bringe: ich erwarte wenigstens kein Mitleid. Und auch nicht, dass Leute Geld für meine öffentliche Nöl-orgien zahlen.
Wer übrigens mehr von Bettinas dramatischen Erlebnissen wissen will, ohne ihr das Geld in den Rachen zu werfen, dem empfehle ich den Blog "walk the lines" und den Abschnitt: Jenseits des Großburgwedels.

Viel Spass beim Lesen. Ich gehe jetzt meine depressive Verstimmung pflegen. Keine Ahnung wie. Vielleicht hilft frühstücken.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia