Donnerstag, 20. September 2012

Ganz ungewohnt

hat der Tag begonnen.

Ich bin allein zuhause. Kein Kind, dass sich morgens verstohlen in mein Bett schleicht und noch mal ne halbe Stunde leise schnarcht, bevor es raus muss. Das ist ungewohnt und auch ein bisschen irritierend. Die gewohnten Abläufe sind unterbrochen und das bedeutet auch immer eine erhöhte Fehlerquote bei den Routinetätigkeiten des Alltags.

Schon gestern lief der Morgen anders ab als gewohnt und prompt hatte ich vergessen zu bloggen. Dabei wollte ich Ihnen doch von der neuen Sau, die durchs virtuelle Dorf getrieben wird, berichten.
Oder haben Sie es schon gehört?

Die Piratin, Frau Julia Schramm, ihres Zeichens 27 (*1985) Jahre alt, hat ein Buch geschrieben. Über sich als Internet-Exibitionistin. Das Buch wäre vermutlich im Nirvana des geistigen Nichts verschwunden, hätte sie nicht folgenden klugen PR-Schachzug gezogen: als Piratin ist sie gegen das Urheberrecht. Als Autorin lässt sie aber gezogene Kopien ihres Buches sperren. Und möchte, dass die Leute ihr Buch kaufen. Ach. So ist das also.

Lesen sie die Kritiken auf Amazon, dann gibt es keinen Grund, sich den geistigen Dünnschiss einer Möchte-Gern-Politikerin mit Schreibdurchfall reinzupfeifen. Ich würde aus medizinischer Sicht auch dringend davon abraten. Die Ansteckungsgefahr ist enorm und die Gefahr, dass Sie sich mental infizieren und ihre Intelligenz auf den IQ eines Toastbrotes (ohne Körner) absinkt, ist sehr groß.

Ich möchte Ihnen eine stringente Zusammenfassung des Textes jedoch nicht vorenthalten: Rhabarber Viel Spass beim Lesen ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia