Montag, 5. November 2012

Einen Abend feiern

und drei Tage müde sein. 

So gehts einem, wenn man alt wird. Gestern Abend bin ich vor dem Fernseher eingeschlafen. Als mein Mann ins Bett wollte, hat er sich schon überlegt, ob er mich wecken muss, damit ich schlafen gehen kann...
Und heute morgen fühle ich mich, als ob ich zwei Tage und Nächte durchgemacht habe. Dabei war es weder extrem spät, noch extrem alkoholisch. Wenn ich mir vorstelle, dass ich früher noch dazu geraucht habe ... Ich wäre gestern sicher mit einem dicken Schädel aufgewacht. 
Aber so kann man sich in rauchfreier Atmosphäre bewegen - extrem angenehm, wie ich finde. Und das den Rauchern frische Luft gut tut, ist unbestritten. Erstens rauchen sie nicht so viel, wie sie es täten, wenn sie nicht in die Kälte müssten und zweitens ist das einatmen von frischer Luft auch ganz gut. Besonders, wenn man gleichzeitig die Luftwege "teert".
Früher sagte man ja: "Auch der Weg zur Lunge muss geteert sein!" Heute hat man den Eindruck, dass es immer weniger von denen werden, die mit Zigarette durch die Gegend rennen. 
Dafür verteilen diese Wenigen ihre Kippen überall. Vorzugsweise auch an Orten, an denen man sie bestimmt nicht haben will. Beispielsweise auf dem Spielplatz. 
Wenn ich das hier vor Ort erlebe, wundere ich mich immer. Da sitzen junge Frauen auf schmalen Bänken. Hochglanzlackierte Fingernägel, Hosen mit der Kneifzange angezogen, Schuhe mit Absätzen, bei denen Heidi Klum blass wird, und die Frisur natürlich topgestylt. Vier Stunden beim Friseur muss das Minimum gewesen sein. Und dann halten diese Mädels mit ihren ultralangen Fingernägeln Zigaretten zwischen den Fingern, die sie neben sich und den spielenden Kleinkindern im Sand ausdrücken und liegen lassen.

Und ich frage mich: Sehen die nur so doof aus, oder ist deren IQ tatsächlich in Höhe der Gefriertemperatur angesiedelt?

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

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