Donnerstag, 1. November 2012

Halloween III - Nachlese

Ich habe mich getraut. Ich habe die Fledermaus aufgehängt. Und beleuchtet. Nächstes Jahr werde ich ihr Outfit noch etwas "verfeinern". Die Lichterkette werde ich dann anhand der Konturen und der Handrippen entlanglaufen lassen, dann kann man sie im Dunkeln besser erkennen.



Die Nacht der gruseligen Geschöpfe.

Es waren wieder viele Kinder unterwegs, allerdings hatte ich den Eindruck, dass es weniger als im letzten Jahr waren. Unsere Schüsseln sind nicht leer geworden. Gut, das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass nicht alle Kinder in die gruselige Kiste greifen wollten, in der die Süßigkeiten versteckt waren ... Die Kiste war mit Spinnweben überzogen und die Eingriffsrohre, durch die man hindurchgreifen mussten, hatte ich mit zarten Stoffgespinnsten, Staubwedeln und Spinnweben versehen. Da musste die eine oder andere kleine Hexe doch beim durchgreifen hysterisch quietschen. Die Nachbarin hatte noch kleine tiefgefrorene Wasserbomben dazugegeben - wenn die einem so halb angeschmolzen und wabbelig in die Finger fielen, dann konnte man sich schon etwas erschrecken. 
Der Nachbar sah unheimlich aus - er hatte ein "Quasimodo"-Kissen auf einer Schulter untergebracht und seiner freundlich gemeinten Aufforderung an die Kinder, sich doch zu uns zu trauen, hätte ich als Kind bei diesen gruseligen Erwachsenen die da rumstanden, auch nicht unbedingt getraut. 
Wir haben etwas öffentlichen Raum vor unseren Türen für unseren kleinen gruseligen Event missbraucht. Mit Spinnweben überzogene Kreuze, Grablichter und die Nebelmaschine. Die aber leider ihren Dienst versagte. Dafür machte am Anfang die Feuerstelle den Rauch... Der Hit war übrigens ein Kleiderständer, den die Nachbarn mitgebracht hatten. Mit schwarzem Stoff und Spinnweben bezogen, mit zwei orangen Lampions versehen, wurde der Kleiderständer zur Fotowand. Unsere hexen- und zauberhaften kleinen Besucher wurden von den erwachsenen Begleitern schön vor dieser Wand plaziert und fotografiert.
Der Abend war lustig. Feucht-fröhlich. Wir haben ziemlich viele Bratwürste, etwa 8 l Chili mit 1,5 l weißer Soße gegessen und jede Menge weißen Glühwein und rote Feuerzangenbowle zu uns genommen. Aber mein Kopf heute morgen ist nicht ein bisschen angeschlagen - was sehr für die Qualität des Alkohols spricht.
Fürs nächste Jahr haben wir schon neue Grusel-Pläne. Ick froi mia druff!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

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