Donnerstag, 22. November 2012

Phallus

So sieht ein "Aufregerphallus" aus:





Das ist die Detailaufnahme.


Hier habe ich einen etwas größeren Ausschnitt gewählt.


Und hier ist der Tagesverlauf.


So sahen gestern die Zugriffsausschläge auf meinem Blog aus. Das habe ich meinem kleinen "Update" zu verdanken. Wenn ich so weiter mache, dann verlasse ich bald den Rahmen des klassischen "Hausfrauenblogs".
Ob ich das überhaupt will? Ich muss darüber nachdenken. 
Als ich mir gestern vor Augen geführt habe, wie es Frau Gercke zur Zeit gehen könnte, die sich mit Vorwürfen konfrontiert sieht, die man als Autor ganz bestimmt nicht haben möchte, da dachte ich so bei mir: vielleicht ganz gut, noch im Stillen zu werkeln. Sich als "Durchstarter" auf einem so sumpfigen Terrain wie dem Buchmarkt oben zu halten, den Missgünstigen die Stirn zu bieten und die wohlwollenden KritikerInnen (so wie mich) auszuhalten - das ist für eine Überraschungserfolgreiche vielleicht schwieriger, als wenn man sich in kleinen Schritten in die breitere Öffentlichkeit vortastet. 
Der nächste Schritt ist also, dass mein Blog das Hausfrauendasein verlässt. Ein bisschen traurig ist das schon.
Naja. Wenn ich dann mal bei Wetten dass auf der Couch sitze (vorzugsweise neben einer Schauspielgröße, wie Christoph M. Ohrt, oder einer Sängerin wie Ina Müller), um mein nächstes neues Buch zu bewerben, dann werde ich sehnsüchtig an meine kleinen Schreibereien zurückdenken und mir ebenso sehnlich wünschen, ich säße zuhause auf der Couch und würde meinen Wein in der Gesellschaft eines kleinen Schreihalses und des dazugehörigen Papas trinken.
Wie manns macht, isses verkehrt, würde meine Mutter jetzt sagen. Oder: du kannst den Kuchen nicht aufessen und behalten. Ne. Kann ich nicht. Aber ich kann nochn bisschen rumkrümmeln und hoffen, dass ein bekannter deutscher Schriftsteller mit seiner Aussage Recht hat: Wenn Sie auf der Straße erkannt werden wollen, dann sollten Sie nicht Schriftsteller werden. Das käme mir sehr entgegen.

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

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