Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wie man sich selbst demontiert.

Eigentlich wollte ich das Kapitel "Martina Gerke" für mich wirklich abschließen.

Es hat mich so enttäuscht, dass sich eine erfolgreiche S-P Autorin in ein solches Desaster manövriert hat. Das an sich war für mich wirklich ein Tiefschlag. Ich konnte/wollte es lange nicht glauben.

Die ersten Erklärungsversuche waren schon schwach. Dann wochenlang Funkstille.

Das hat gut getan, weil man annehmen konnte, dass die Anwälte im Hintergrund arbeiten und sich Frau Gercke wohl überlegt, ob und wie sie zukünftig wieder in die Öffentlichkeit tritt.

Und dann das.
Erst diese unsägliche Stellungnahme, und jetzt auch noch die Aussage von Hr. Dresen auf Buchmarkt.de, dass er noch nichts von einer Einigung weiß. Selbst wenn der Anwalt von Frau Gercke alle Änderungen übernommen hat, die Herr Dresen eingefügt hat, selbst wenn das Papier schon auf dem Postweg zur Gegenseite ist - - -  Eine Einigung verkündet man doch erst, wenn man das Ding unterschrieben zurück und damit in trockenen Tüchern hat.

So professionell sie ihr Eigen - Marketing betrieben hat, so unprofessionell agiert sie jetzt. Eine derartige Selbst-Demontage hat Herr von und zu G. auch hingelegt. Warum nur tut sie sich das an? Warum nicht einfach mal die Füße still halten?

Mein Mann und ich predigen es unserem Kind oft genug, wenn etwas spannendes neues in unseren Alltag geplatzt ist: Finger weg und warten.

Liebe Martina, bitte hör auf damit, mit unausgegorenen Informationen an die Öffentlichkeit zu gehen. Du tust dir nichts Gutes damit. Wirklich nicht. Du wirst Hohn und Spott ernten, bei denen, denen du mit der gesamten Posse so fürchterlich auf die Füße getreten bist.
Die, die dir noch immer die Stange halten, werden das sicher auch weiter tun.
Es sei dir gegönnt. Wirklich.
Aber sie werden nicht die aufwiegen können, die sich abwenden, weil sie sich erneut von dir hinters Licht geführt fühlen.

Liebe Grüße, Sia

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