Montag, 11. März 2013

Bücher

Ich habe gestern durch die Kindle Gratis-Angebote von Amazon geklickt und bin bei einem Buch hängen geblieben: Shifting Baselines.
Bevor ich mir Bücher lade, egal ob gratis oder nicht, lese ich die Leseprobe. Und wenn mir die gefällt, dann kaufe ich das Buch - auch wenn es nicht gratis ist.

Bei Shifting Baselines (von Andrea Sturm) habe ich die Leseprobe angefangen, und sofort auf "kaufen" gedrückt. Ich weiß noch nicht, wie der Rest des Buches sein wird. Und der Verdienst, mich sofort zum klicken animiert zu haben, gebührt auch nicht der Autorin. Sie hat ihrem Text einen Auszug aus einem Brief von Prof. Dr. Gerald Hüther ( Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen/Mannheim/Heidelberg) vorangestellt und ich habe mich in einen kleinen Absatz aus diesem Brief verliebt, der sich auf psychotische Dekompensation bezieht:

"Manchmal ist der Boden, auf dem man steht, zu dünn, und das Gewicht, das man zu heben versucht, zu groß. Dann bricht man ein."

So ist das Leben. Manchmal sind die Dinge, die wir bewältigen müssen, zu überwältigend für unsere seelische Leistungsfähigkeit. Und leider gibt es noch viele Menschen, die glauben, eine seelische Erkrankung träfe nur die, die ohnehin schon "einen an der Waffel" haben. Was für ein Irrtum. Auch ein Beinbruch trifft nicht nur die, die ohnehin schon schlecht laufen können.

Kommen Sie gut durch die Woche. Ohne Beinbruch, ohne psychische Dekompensation jeglicher Art und ohne Sorgen. Der Frühling, und mit ihm die heitere Leichtigkeit des "Wiedererwachens" wird auch dieses Jahr kommen. Bestimmt!

Bis dahin, liebe Grüße, Sia

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