Donnerstag, 28. März 2013

Neulich im Einkaufszentrum

Ich habe in der letzten Woche ein Einkaufszentrum besucht, um noch ein paar Ostersachen und Geburtstagsgeschenke zu besorgen. Es war brechend voll in der Passage. Man konnte fast den Eindruck gewinnen, man befände sich in der letzten Adventswoche. Draußen eiskalt und gute zwanzig Zentimeter Schnee, drinnen hektische Menschenmengen und alle im Kaufrausch. Lediglich Weihnachtsengel und die entsprechende Musik fehlten. (Nebenbei bemerkt: ich bin sehr froh, dass es keine Ostern-typische Musik gibt. Jedes Jahr überlege ich, wann "Last Chrismas" von Wham endlich von den Radiosendern gebannt wird ...)
Es war anstrengend. Vor allem, weil ich nach etwas suchte, was nicht zu finden war. Ich habe mich also einigermaßen frustriert auf den Heimweg gemacht. Mein Auto stand im Parkdeck und als ich im Aufzug stand und darauf wartete, dass sich die Tür endlich hinter mir schließt, da hasten eben noch eine Mutter mit ihrem Sohn durch die Tür. Außer Atem, aber offensichtlich glücklich schnauften sie neben mir.

Die Mutter strahlt ihren Sohn an und sagt: "Das ging ja einigermaßen schmerzlos. Rein und alles bekommen."
Der Sohn, ich vermute altersmäßig gerade Eintritt in die Pubertät, hängt an der Aufzugwand und nickt lässig. "Jo."
Die Mutter: "Dann bleibt nur noch eine Herausforderung!"
Der Sohn, immer noch lässig an die Wand gelegt: "Das Ausparken!"

Ich hab nicht mitgekriegt, wie sie geguckt hat. Aber ich hab mich sehr amüsiert und habe beim Ausparken grinsend an die Frau gedacht ...

Bis dahin, liebe Grüße, Ihre Sia

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