Freitag, 29. März 2013

Schneehasen

und kalte Eier. So haben wir uns Ostern 2013 nicht vorgestellt.

Nein. Wir wollten im frühlingshaften Sonnenschein sitzen, uns von lauten Vögeln vollpiepen lassen und überlegen, ob man schon den Grill anschmeißen könnte. Wir wollten im T-Shirt schwitzend eiskalten Weißwein auf windgeschützten Terrassen trinken, Tomaten mit Basilikum und Mozarella essen und uns des Frühlings freuen. Wir wollten kleine Wanderungen durch den Frühlingswald machen, uns ansehen, wie sich die Frühjahrsblüher breitmachen und den Duft von Hyazinthen ahnen.

Und nun?

Nun halten wir aus. Wir sitzen im Haus, sehen auf schneebedeckte Beete, trinken Glühwein und finden Ostern im Schnee einfach unmöglich. Bunte Eier im Schnee verstecken ist auch doof.
Das Gute ist: Es ist momentan egal wo sie in Deutschland sind. Es ist überall kalt. Wir müssen also nicht neidisch auf irgendeinen Landstrich sein. Die Schneehöhen variieren. Aber wirklich Frühling gibts hierzulande gerade noch nicht. Sehen wir es also positiv.
Die Kälte hat auch etwas Gutes: wenn Sie mit ihrer Frühjahrsdiät noch nicht so weit wie gewünscht gekommen sind, haben Sie noch eine Galgenfrist, bis die Sommerhosen vom letzten Jahr wieder passen müssen. Das schaffen Sie. Vorausgesetzt, Sie trinken nicht so viel Glühwein!

Machen Sie sich warme Gedanken, das hilft über kalte Tage hinweg!
Liebe Grüße, Ihre Sia

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