Donnerstag, 30. Mai 2013

Wehmut

Ich habe heute Weltschmerz. Eine einschneidende Veränderung für die Familie nimmt ihren Lauf und ich muss mich von allerlei lieb gewordenen Routinen verabschieden. Wenn man es genauer betrachtet, ist Veränderung Leben. Aber ich lasse etwas zurück, was mir gefallen hat und so blicke ich mit leiser Wehmut ein Stück zurück und mit etwas Furcht in den Augen nach vorn.
Mein Kind wird gerade wieder ein Stückchen "erwachsener" und ich habe mal wieder Ablösungsprobleme ... fast so, wie zu der Zeit, als er in die Kita kam. Was habe ich gelitten! Wird es ihm gutgehen? Kommt er zurecht? Sind die Erzieher auch liebevoll im Umgang mit den Kindern? Was ist, wenn er auch nach der Eingewöhnung weint? Wird er Freunde finden?
Ich machte mir jede Menge Sorgen und mein Kind hatte derweil Spass mit den neuen Kumpels.

Das sind die Realitäten, mit denen man sich als Eltern auseinandersetzen muss. Es sind die Eltern, die mit Veränderungen Probleme haben, nicht die Kinder. Die atmen einmal durch und dann wird die Veränderung schnell normaler Bestandteil des Lebens. Es ist ganz gut, wenn man das ab und an sehr direkt vorgeführt bekommt. Dann merkt man wieder, das Alter schlägt zu.
Ja, ja, nicht nur die Knochen, Bänder und Gelenke werden im Alter "statischer", auch die Denkweisen und Haltungen werden zunehmend unbeweglicher.

Das einzige, was dagegen hilft, ist: öfter mal was Neues. Okay. Machen wir. Ab in den Schuhladen!

Frohes Schaffen allerseits, Ihre Sia

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