Montag, 24. Juni 2013

Rezensionen

Letztens habe ich ein Buch von Michael Meisheit gelesen: "Nicht von dieser Welt." Es erzählt die etwas abgedrehte Geschichte einer schwangeren Frau, die einen Typen kennenlernt und sie ins emotionale Chaos stürzt.
Mir hat die Geschichte ausgesprochen gut gefallen und deshalb habe ich sie rezensiert und mit fünf Sternen versehen. Das E-Book ist abgegangen wie Schmidts Katze, wie man so zu sagen pflegt. Derzeit liegt es auf Rang 1 der verkauften Bücher auf Amazon. Wenn sich ein Buch dort oben in der Rangliste tummelt, dann kommen nicht nur die wirklichen Leser, die sich bemühen anderen Interessenten einen Eindruck vom Buch zu verschaffen und ihre Meinung begründen. Nein, es kommen auch die "wilden" Buchbewerter (die Rezensenten zu nennen, wäre zu hoch gehängt ...)
Letztens hat ein Mann rezensiert. Natürlich nur mit einem Stern. Weniger geht ja nicht ;-) - aber da habe ich mich gefragt: ein Mann, der ein Frauenbuch liest, was explizit als solches angepriesen wird, warum wundert der sich über den Inhalt? Weil er eine Rezension schreiben wollte, bei der er nur einen Stern vergeben will. Es geht bei solchen Leuten nicht um das Buch. Es geht um die Position die das Buch hat, oder aber um den Autoren selbst.

Rezensionen können einen wirklich treffen, denn man gibt seinem Werk schon ein Stückchen Herzblut beim Schreiben mit. Auch wenn es nur ein "leichter" Sommerroman ist. Klar weiß man bei manchem dieser Buchbewerter, dass die Anmerkungen schwachsinnig sind. Mein Favorit ist ja immer noch: "1a Lieferung, wie immer schnell und günstig" --- und so eine Bemerkung bei einem E-Book, da weiß man ja, was los ist. Grundsätzlich gilt natürlich, dass man es als Autor, der sein Buch "freigelassen" hat, die Reaktionen darauf ertragen muss. Auch wenn sie noch so merkwürdig sind.

Bis die ersten Reaktionen auf "Rufus und Rabe ... vergiss Silvester" da sind, werde ich mich also zurücklehnen und mir anschauen, was bei den Kollegen so passiert. Und hoffen, dass mein Buch Zuspruch findet und sich die "merkwürdigen" Buchbewerter zurückhalten ...

Bis dahin, liebe Grüße, Sia


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